Informationen zum Umgang mit der aktuellen Situation - 23.06.2020

Der nächste Schritt – gemeinsam!

Dem Wunsch unseres Kardinals folgend beten wir besonders in den Wochen nach Pfingsten gemeinsam:

„Herr, sende aus Deinen Geist und das Angesicht der Erde wird neu!“ (Pfingstbrief an die Gläubigen im Erzbistum München und Freising, https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-50553620.pdf )

Vieles wird in diesen Tagen und Wochen neu; auch in der DPSG.

Das gemeinsame Gebet ist seit einigen Wochen in den Kirchen vor Ort wieder möglich, wenngleich die strengen Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Das gilt nicht nur für die Gottesdienste, sondern nun auch für die Arbeit auf Diözesan-, Bezirks- und Stammesebene der DPSG.

Diözesanbüro

Ab dem 16.6. werden die hauptamtlich und hauptberuflich Tätigen wieder mehr im Diözesanbüro tätig und daher auch telefonisch leichter erreichbar sein. Gleichwohl werden die neu entdeckten Möglichkeiten virtuell zu arbeiten auch weiterhin sinnvoll eingesetzt werden. Wir haben gelernt, dass physische Treffen ein Luxus sein können, den wir gemäß den rechtlichen Leitlinien und den Vorgaben des Erzbischöflichen Jugendamtes - als Hausherr - auch genießen wollen, wo es uns notwendig erscheint.

Diözesanarbeitskreise und diözesane Gremien

Ebenso werden wir mit den Gremiensitzungen und Arbeitskreistreffen verfahren. Der Generalvikar und die Amtschefin stellen am 2.6. klar, dass nunmehr auch bei ehrenamtlicher Tätigkeit Präsenzveranstaltungen möglich sind. Dabei sind stets die geltenden Hygienekonzepte vor Ort zu beachten. Ob diese Möglichkeit genutzt wird, legen wir in die Hände der jeweils Verantwortlichen denen wir großes Vertrauen schenken. „Veranstaltungen (z. B. auch Jugendfreizeiten) müssen weiter abgesagt bzw. verschoben werden.“ ( 29.5., Ordinariatsrat Martin Floß). Daher werden auch wir auf Diözesanebene bis auf weiteres auf Übernachtungsveranstaltungen verzichten, auch wenn auf Zeltplätzen wie z.B. der Jugendsiedlung Hochland und im Thalhäusl und Seegatterl Übernachtungen wieder unter bestimmten Bedingungen möglich sind.

Bildungsarbeit auf Diözesan- und Bezirksebene

Bildungsveranstaltungen sind gemäß SGB VIII Paragraf 11 Absatz 3f wieder erlaubt. Darunter fallen Bildungsangebote auf Diözesanebne genauso wie die Modulausbildung auf Bezirksebene. Hierfür ist auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts ein Schutz- und Hygienekonzept zu erarbeiten. Das Rahmenkonzept, das die zwingend einzuhaltenden Vorgaben enthält (insbes. Dokumentation der Teilnehmer*innen, kein Körperkontakt, Maskenpflicht) findet ihr unter https://www.km.bayern.de/ministerium/erwachsenenbildung.html.

Bildungsarbeit und Gruppenstunden auf Stammesebene

Alle Regelungen gelten so auch für die Stammesebene. Bei Gruppenstunden kann man sich auch an den Richtlinien der Erzdiözese bezüglich der erlaubten Erstkommunionvorbereitung und der Firmvorbereitung orientieren. „Wir empfehlen hierbei jeweils die Kinder und Jugendlichen, die gemeinsam eine Klasse oder Schule besuchen und daher ohnehin Kontakt zueinander haben, in einer Gruppe zusammenzufassen“ und natürlich in Kleingruppen zu arbeiten (maximal 10 Personen inklusive Leitende), einen Mindestabstand von 1,5 m zu wahren und die weiteren Vorgaben zum Infektionsschutz einzuhalten. Eben diese Regelungen des Ordinariats finden sich auch in den Empfehlungen des Bayrischen Jugendrings, der Gruppenstunden grundsätzlich für möglich hält. Entscheidend wichtig ist die Kommunikation mit der Pfarrei, wenn ihr Räume oder auch nur die Außenflächen der Pfarrei nutzt. Deren Hygienekonzept ist für euch verbindlich. Auch bei diesen Abwägungen und Entscheidungen haben wir großes Vertrauen in euch, die Leiter*innenrunden vor Ort. Bitte informiert euch auch unter: https://shop.bjr.de/detail/index/sArticle/236/sCategory/9

 

Kardinal Marx schreibt in seinem Pfingstbrief: „worauf es wirklich ankommt: der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod!“

Seien wir als Pfadfindende daher auch weiterhin wachsam und prüfen kritisch worauf es wirklich ankommt und wie wir uns dafür einsetzten können; ganz konkret vor Ort im Stamm, der Pfarrei, der Gemeinde, dem Bezirk, der Diözese. „Da werden wir“ jetzt und „auch nach der „Corona-Zeit“ weiter gebraucht, auch als Zeichen für die Welt.“ 

Wir reichen euch die Linke von Herzen und wünschen euch auch weiterhin Gut Pfad.

Anja und Andreas

Hygienekonzept KorbiniansHaus Diözesanebene

Der Vorstand

Anja Gschirr

Diözesanvorsitzende

Jahrgang 1994

anja.gschirr [at] dpsg1300.de

 

 

Andreas Sang

Kurat

Jahrgang 1983
Pastoralreferent

andreas.sang [at] dpsg1300.de

Mobil: 0170 1829266

Bürozeit: nach Vereinbarung

 

 

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