Wichtige Info: Impfberechtigung von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit

Sharepic vom BJR über die Einstufung der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter:innen in die dritte Impfpriorität

Ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter:innen in der Jugendarbeit fallen unter die sog. dritte Impfpriorität. Unter § 4 Abs. 1 Nr. 8 der CoronaImpfV sind „Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 erfasst sind, tätig sind“ für die erhöhte (dritte) Priorität vorgesehen. Davon erfasst sind auch Personen, welche in Einrichtungen und Diensten der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (§§ 11-13 SGB VIII) tätig sind, da dies nach § 2 Abs. 2 SGB VIII Leistungen der Jugendhilfe sind. Mit „Diensten“ sind auch Tätigkeiten außerhalb von bestimmten baulichen Voraussetzungen (z.B. Gebäude, Geräte) erfasst, also insbesondere Streetwork.

Quelle: BJR

Nähere Infos bei den FAQs des BJR. Hier der Link: www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html

Gerne stellen wir euch, als Träger eine Bescheinigung aus, aus der hervorgeht, dass ihr in der Jugendarbeit nach §§ 11, 12 SGB VIII tätig seid. Hierfür ist die Voraussetzung, dass ihr bei uns im Verband Mitglied seid und aktiv als Jugendleiter*innen tätig seid (Eintragung Nami). Zur Beantragung der Bescheinigung schreibt bitte eine kurze E-Mail mit dem Betreff "Bescheinigung Nachweis Jugendarbeit" unter der Angabe eures vollständigen Namens und des Geburtsdatums an uschi.godl[at]dpsg1300.de. Eine JULEICA könnte zum Vorzeigen zusätzlich hilfreich sein.

 

 

 

 

Gedanken zu Corona - 27.01.2021

Wir alle sind betroffen von starken Einschränkungen unserer Grundrechte. Schon lange sind Schulen wieder geschlossen und auch an Gruppenstunden ist zurzeit nicht zu denken. Politiker*innen fordern von uns Abstand halten, Kontakte minimieren, Geduld bei den Einschränkungen. Wir sind Pfadfindende geworden, weil wir die Gemeinschaft lieben, weil wir „frei so wie ein Vogel wiegen uns im kalten Wind“ – aber zwischen 21:00 Uhr und 5:00Uhr herrscht Ausgangssperre.

Zu den Zielen der Pfadfinderpädagogik gehört es, Kinder und Jugendliche zu kritisch denkenden Menschen zu erziehen. Daher gilt es immer auch die vom Staat (oder Kirche und Verband) auferlegten Maßnahmen zu prüfen und gegebenen falls zu kritisieren. Dies gilt umso mehr bei Grundrechtseinschränkungen.

Wir im Vorstand stehen weiterhin hinter dem, in der ersten Welle formulierten Grundsatz, „flatten the curve“. Wir stehen zu dem Grundsatz in unserem Gruß, dass der Starke den Schwachen schützen muss. Der Theologe Johann Baptist Metz hat einmal gesagt: „Nur wer aufrecht steht, kann freiwillig knien.“ Das ist wichtig. Als Pfadfinder*in sage ich was ich denke und tue was ich sage. Niemals aus Zwang. Aufrecht stehen, darauf kommt es an. Und wir stehen grundsätzlich hinter den Maßnahmen und werben dafür alles Notwendige zu tun. Nicht müde zu werden bei den alternativen Angeboten und den Planungen.

Die digitalen Angebote in unserem Verband sind gut, ja sie sind notwendig und ihr erreicht mehr Menschen als ihr glaubt, mehr Menschen als sich bei euch zurückmelden. Es sind wichtige Lebenszeiten in diesen so schwierigen Zeiten. Gleichzeitig sehnen wir uns natürlich alle dem Tag entgegen, an dem wir uns wieder physisch sehen dürfen. Und dieser Tag wird kommen.

Als Christen finden wir unsere Kraft nicht im Blick auf den Sonnenschein, sondern im Glauben an das Wort Jesu: „Ich bin das Licht der Welt!“. Er ist der Gute Hirte, von dem der Psalm 23 sagt: „Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.  Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.“

Ihr habt die Hygienepläne für die Gruppenstunden in der Schublade, ihr habt Ideen für Haiks auf die grünen Auen, ihr habt eine Vision für die Zeit nach dem Lockdown – Ihr habt Hoffnung, genau wie wir und wir haben sie zurecht. Die Tugend der Hoffnung hat aber auch eine Gefährtin, die wir gerne übergehen und die wir gerade jetzt so notwendig brauchen, die Tugend der Geduld.

Paulus spricht im Römerbrief zu uns heute:

„Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen.“

Wir freuen uns auf euch und bis dahin machen wir das Beste aus dieser "beschissenen" Zeit, denn es ist die einzige Zeit, die wir haben.

Gruß und Gut Pfad,

Anja, Andreas und Carlos

 

 

 

Weiterführende Infos findet ihr unten bei dem Punkt „Gesammelte Informationen zur Lage vom Bayrischen Jugendring“

 

 

Checkliste zum Erstellen eines Gesundheitsschutz- und Hygienekonzepts für Angebote der kirchlichen Jugendarbeit

Hygienekonzept KorbiniansHaus Diözesanebene

Der Vorstand

Anja Gschirr

Diözesanvorsitzende

Jahrgang 1994

anja.gschirr [at] dpsg1300.de

 

 

Andreas Sang

Kurat

Jahrgang 1983
Pastoralreferent

andreas.sang [at] dpsg1300.de

Mobil: 0170 1829266

Bürozeit: nach Vereinbarung

 

 

Carlos Bretschneider

Diözesanvorsitzender

Jahrgang 1997

carlos.bretschneider [at] dpsg1300.de

 

 

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